Studium

heb logoStudienreihe: Hundeerziehungsberatung

Seit 1998 bieten wir das fachlich fundierte Studium der Hundeerziehungsberatung an. Im November 2016 startet bereits die 15. Studienreihe. Unsere Studienreihe basiert auf den neuesten Kenntnissen der modernen Wissenschaft. Sie richtet sich an alle, die sich im Bereich Hundeerziehung professionell aus- oder fortbilden möchten. Zur Zeit wird die Anerkennung unseres Studiums bzw. der Abschlussprüfung zum/zur HundeErziehungsBeraterIn angestrebt.

Zudem bieten wir jährliche Weiterbildungen für HundeerziehungsberaterInnen und in Ausbildung befindliche HundeerziehungsberaterInnen zu unterschiedlichen wissenschaftlich- und praxisorientierten Themen an.

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Unsere Ausbildungsstandorte

Natural Dogmanship Zentrale | 57614 Niederwambach (DE)
Natural Dogmanship Koordinationsstelle Schweiz | Triple-S | 4458 Eptingen (CH)

ALLGEMEIN

Die hier aufgeführten Informationen zum Studium beziehen sich auf den Ausbildungsstandort in der ND-Zentrale in 57614 Niederwambach, Deutschland.

Die neue Seminarreihe beginnt im November 2016 und besteht aus 19 Wochenendseminaren, die monatlich stattfinden und von verschiedenen Referentinnen und Referenten gehalten werden, sowie einer 5-tägigen Praxis-Intensivwoche. Zu dieser Studienreihe werden ca. 25 TeilnehmerInnen zugelassen. Im Anschluss an die komplette Studienreihe findet ein freiwilliges Prüfungswochenende à 2 bis 4 Tage (abhängig von der Anzahl der Anmeldungen) statt.

Seminarzeiten:

Freitags 17.00 Uhr – ca. 22.00 Uhr
Samstags 10.00 Uhr – ca. 19.00 Uhr
Sonntags 10.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr

 

 

 

Für die Ausbildung gibt es keine Voraussetzungen. Interesse an Menschen und Hunden sowie Freude an der Arbeit mit beiden sollten jedoch gegeben sein. 

Hier finden Sie die Informations- und Anmeldeunterlagen als PDF-Dokument.

INHALTE

Hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Seminarinhalte

Entwicklungsphasen des Hundes

Referent Jan Nijboer
In diesem Seminar werden die einzelnen Entwicklungsphasen des Hundes ausführlich beschrieben. Für den Fachbereich Hundeerziehungsberatung ist die Ontogenese des Hundes in mehrfacher Hinsicht wichtig. Denn Verhalten entwickelt sich nach und nach und ist Ausdruck davon, wie sich ein Hund fühlt und was er denkt. Parallel entwickelt sich die Persönlichkeit des Hundes. Vor allem die pädagogische Begleitung der Persönlichkeitsbildung ist Hauptthematik einer präventiv arbeitenden Hundeschule. Eine Störung in einer normalen Entwicklung ist meist Ursache für spätere Probleme. Die Biographie des Hundes ist deswegen in der Anamnese von Problemen unentbehrlich. Zudem lernen die Studentinnen und Studenten, dass unterschiedliche Rassen auch unterschiedliche Entwicklungsabläufe durchlaufen. Verhaltensbeobachtungen und Analyse von jungen Hunden in Form von Welpentests und Beobachtung von Hunden nach der sexuellen Reifung sind die Praxisanteile, die zu diesem Seminar gehören. Als Praktikumsmöglichkeit wird die Beobachtung von Welpengruppen bei uns angeboten.

 

Pädagogik beim Hund: Lernen und Erziehung

Referent Jan Nijboer
Ziel dieses Seminars ist es den Studenten und Studentinnen die Ganzheitlichkeit des Lernens bei sozialen Individuen nahe zu bringe. Deswegen verwendet Jan Nijboer nicht den Begriff Lernverhalten, sondern Lernformen. Denn alle HundeerziehungsberaterInnen sollten sich bewusst sein, dass auch bei Lernprozessen das Verhalten Ausdruck des jeweiligen Gefühlszustands und des Denkens eines Individuums ist. Es ist also nicht egal, auf welche Weise einem Individuum etwas durch seinen Sozialpartner oder seiner Sozialpartnerin beigebracht wird. „Wer tut was warum auf welche Weise mit mir und was tut das mit mir?“ bleibt hier die durchgängige Frage bei der Vermittlung der unterschiedlichen Konditionierungsformen (klassische, instrumentelle und operante/soziale Konditionierung). Lernen sollte nicht nur theoretisch behandelt werden, sondern auch praxisnah durch die Studierenden erfahren werden, um zwischen einerseits formellem und andererseits informellem Lernen differenzieren zu können. Ebenfalls wird der Unterschied zwischen Lerntheorien einerseits, die künstlich in labormäßigen Situationen erforscht wurden und sich hauptsächlich mit dem individuellen Lernen beschäftigen, und andererseits dem natürlichen Lernen (Lernen durch Vorbild und soziale Kommunikation) in diesem Seminar vermittelt. Die Auswirkungen der unterschiedlichen Lernformen auf die Mensch-Hund Beziehung werden durch Beobachtung und Analyse in Praktika als Teil dieser Thematik angeboten. 

 

Interspezifische & intraspezifische Kommunikation des Hundes

Referent Jan Nijboer
Wieso ist Kommunikation für alle soziale Lebewesen so wichtig? In diesem Seminar werden die Kommunikationsformen des Hundes vermittelt. Hiernach wird ein Vergleich mit der Kommunikation zwischen Menschen getroffen. Welche Parallelen gibt es? Und sind diese Parallelen analog oder homolog zum Menschen? Welche Unterschiede gibt es? Und welche Informationen geben uns diese Unterschiede über die zwei verschiedenen Tierarten – Hund und Mensch –  und deren biologischen und ökologischen Rollen? Auch artübergreifende Kommunikation ist ein wichtiges Thema. Welchen Einfluss hat Kommunikation auf Sozialsysteme? Wie kann man die Kommunikation zwischen Mensch und Hund im Positiven beeinflussen? Durch direkte Beobachtung und Videoanalyse werden die vermittelten Kenntnisse in die Praxis übertragen.

 

Domestikation & Spezialisierung unterschiedlicher Hunderassen

Referenten Dirk Roos und Torsten Grimm
Inwieweit hat Domestikation nicht nur das Aussehen, sondern vor allem auch das Verhalten des Hundes beeinflusst? Welche Rolle spielen hierbei die neurophysiologischen Veränderungen? Was sind die Unterschiede zwischen Haushunden und ihren wilden Ureltern, den Wölfen? Begriffe wie Neotenie sowie quantitative und qualitative Verhaltensänderungen werden erläutert. Der Zusammenhang zwischen veränderter Pigmentierung und der Veränderung der Wahrnehmung von Hunden innerhalb des Domestikationsprozesses werden erklärt. Bezüglich der Spezialisierung der unterschiedlichen Hunderassen werden die ursprünglichen Funktionen der verschiedenen Hundetypen beleuchtet und die Konsequenzen hieraus im Verhalten erläutert. Einerseits gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die hypertrophiert sind, andererseits gibt es oft auch Verhalten, was fast nur latent vorhanden ist. Welche Konsequenzen diese Unterschiede in Sachen Prägung, Sozialisierung und vor allem in der Erziehung mit sich bringen, wird in Subgruppen von den Studierenden unter Anleitung der Seminarleiter erarbeitet. Die rassespezifischen Eigenheiten werden außerdem in der individuellen Herangehensweise in der Hundeerziehung und bei den Praktika eine wichtige Rolle spielen.


Beobachtung von einem Wolfsrudel (Ethogramm)

Referentin Bettina Mutschler
Das Seminar vermittelt die historische Entwicklung der Ethologie und die Wichtigkeit dieser Wissenschaft für praktizierende Hundeerziehungsberaterinnen und -berater. Durch Beobachtungen an einem Gehege-Wolfsrudel wird ein sogenanntes Ethogramm erstellt. Hierbei werden alle von den Wölfen gezeigten Verhaltensweisen von den Studierenden erfasst, inventarisiert und später quantitativ und qualitativ ausgewertet. Hiernach beschäftigen sich die Studentinnen und Studenten mit dem biologischen Grund für die gezeigten Verhaltensformen. Bei diesen Auswertungen wird über die Grenze des Ethogramms hinweg ein Versuch gestartet, die Sozialstrukturen des beobachteten Wolfsrudels heraus zu filtern - der Anfang eines Soziogramms.


Soziologie des Canis familiaris (Soziogramm)

Referent Jan Nijboer
Um Hundehalter und Hundehalterinnen in ihrem Verhalten dem Hund gegenüber maßgeblich beeinflussen zu können, sind Kenntnisse des Fachbereichs Soziologie notwendig. Denn Soziologie beschäftigt sich mit Themen, die die Historie der Hundehaltung, Vergleich von unterschiedlichen Kulturen bezüglich Umgang und Haltung von und mit Hunden und dem Hund in der modernen Gesellschaft umfassen. Vor allem beschäftigt sich Soziologie mit unterschiedlichen Beziehungsformen und den daraus resultierenden Umgangsformen. Begriffe wie „primäre und sekundäre soziale Beziehungen“ werden erläutert. Die Auflösung der Diskrepanz zwischen der Betrachtungsweise des Menschen bezüglich des Hundes einerseits und den wirklichen Bedürfnisse von Hunden andererseits, ist oft Hauptaufgabe eines Hundeerziehungsberaters bzw. einer -beraterin. Eine Veränderung der Sichtweise führt zu einer Veränderung des Denkens, die wiederum zur Anpassung des Umgangs mit dem Hund führt. Diese Kenntnisse können angewendet werden, um Hundehalterinnen und -haltern ihr Verhalten erklären zu können. Außerdem wird erlernt, wie durch Gesprächsführung und Beobachtung ein sogenanntes Soziogramm über die soziale Gruppe des Hundes erstellt werden kann. Nicht zuletzt kommt die Thematik „Training, Konditionierung und soziales Lernen“ in diesem Seminar zurück, um nochmals auf Grund der soziologischen Wissenschaft die Konsequenzen für die Mensch-Hund Beziehung herauszufiltern.


Zur methodischen Diagnose von Verhaltensproblemen des Hundes

Referent Jan Nijboer
Das richtige Diagnostizieren von Problemverhalten ist die Basis für adäquate Problemlösungen. In diesem Seminar wird das „Problem Solving Modell“ beschrieben und in der Praxis angewandt. Kenntnisse über den Unterschied zwischen arttypischem und atypischem Verhalten bis hin zu pathologischen Verhaltensstörungen formen die Basis für eine gute Diagnose. Themenkomplexe wie Stress, Trauma und Aggression machen deutlich, wie wichtig die Mensch-Hund Beziehung bei der Therapie ist.   


Didaktik & Rhetorik

Referent Jan Nijboer
Die Hundehalterinnen und -halter dort abzuholen, wo sie sich befinden und sie im Lernprozess effektiv zu begleiten, ist Zielsetzung dieses Seminars. Nochmals wird klar, dass "Hundeerziehungsberater" bzw. "Hundeerziehungsberaterin" ein Beruf ist, in dem hauptsächlich mit Menschen gearbeitet wird. Das im Seminar vermittelte didaktische Modell ist ein Kreislauf-Modell. Ist-Zustand und konkret formulierte Lernziele führen zum didaktisch methodischen Coaching der HundehalterInnen. Die eigene Präsentation, Nutzung von Medien und rhetorische Abstimmung auf die Persönlichkeit der Kundschaft sind weitere Inhalte dieses Seminars.

                                                 

Grundlagen der Anatomie und Physiologie des Hundes, Erste Hilfe beim Hund

Referent Veterinärmediziner Dr. Stefan Auer
HundeerziehungsberaterInnen müssen in der Lage sein zu sehen, ob es anatomische oder physiologischen Abweichungen gibt, die einerseits eine Anpassung des Trainings mit sich bringen können und andererseits den Besuch einer tierärztlichen Praxis erfordern könnten. Außerdem müssen HundeerziehungsberaterInnen wissen, dass Abweichungen des Normalzustands oft mit Verhaltensänderungen einhergehen. Um Abweichungen des Normalzustands erkennen zu können, werden in diesem Seminar Kenntnisse über die normale Anatomie und Physiologie sowie Anleitungen zur Ersten Hilfe beim Hund vermittelt.   


Observation & Interpretation Hund-Mensch anhand von Videoanalyse

Referent Jan Nijboer
Das Auge zu schulen ist Zielsetzung dieses Seminars. Durch Beobachtung Informationen über die Mensch-Hund-Beziehung, der Vorgeschichte des Hundes und die Art, wie der Hund konditioniert worden ist, zu gewinnen, verlangt Übung. Da Videos mehrmals, auch in Zeitlupe gesehen werden können, können Beobachtungstechniken vertieft und verbessert werden.


Rechtskunde für HundeerziehungsberaterInnen & Fragen zur Hundehaltung sowie Ethik in der Hundeerziehung

ReferentIn: Annette Neuerburg, Oliver Kirsch und Torsten Grimm
In diesem Seminar werden Rechtsfragen für den Fachbereich Hundeerziehungsberatung und den Bereich Tierschutz, Haftung, Hundehaltung und Regeln für HundehalterInnen und HundeerziehungsberaterInnen in Feld und Wald erörtert. Ebenfalls werden praxisbezogen versicherungsrelevante Fragen rund um den Fachbereich beantwortet sowie ethische Aspekte in der Hundeerziehung diskutiert. 

 

Gesprächsführung und KundInnen-Coaching

Referentin Bettina Mutschler
In diesem Seminar werden theoretische Kenntnisse über Gesprächsführung, Planung von Kundengesprächen etc. vermittelt. In der Praxis werden Rollenspiele durchgeführt, in denen Gesprächssituationen "KundIn/BeraterIn" geübt werden. Die Gespräche werden hiernach ausgewertet. Ebenso wird den TeilnehmerInnen vermittelt wie sie eigene Stärken entwickeln, sich empathisch mit den KundInnen auseinandersetzen und dennoch genügend Abgrenzung zu KundInnen einhalten können.  

Beobachtung und Evaluierung des Hundeschulalltags

Referent Torsten Grimm
Während des Seminars hält der Referent Einzelberatungen mit verschiedenen Hundehaltern und Hundehalterinnen und deren Hunden ab. Die Beratung ist in ein Anamnesegespräch und praktischen Anleitungen unterteilt. Anschließend werden die Beratungen zusammen mit den Studierenden evaluiert. So wird den zukünftigen Hundeerziehungsberaterinnen und –beratern ein umfassender Einblick in die praktische Arbeit in der Einzelberatung ermöglicht.


Praktikum I

Referent Torsten Grimm, Co-Referentinnen: Christiane Helmstedt und Astrid Köster
Während des Seminars können die Studentinnen und Studenten untereinander Anamnesegespräche und Einzelunterricht durchführen. Die einzelnen Beratungen werden sowohl didaktisch und rhetorisch als auch fachinhaltlich evaluiert.

 

Evaluierung der Facharbeiten / Projektarbeiten zu einem berufsspezifischen Thema aus dem Bereich Hundeerziehung der SeminarteilnehmerInnen,

Referent Torsten Grimm
Die Studentinnen und Studenten haben im Vorfeld zu einem bestimmten Thema aus dem Fachbereich Hundeerziehung oder Mensch-Hund-Beziehung eine Facharbeit ausgearbeitet, die sie in diesem Seminar in Kurzform ihren anderen Mitstudierenden in Form einer Präsentation vorstellen.

 

Zur methodischen Therapie von Verhaltens- und Beziehungsproblemen in der Mensch-Hund Beziehung

Referent Jan Nijboer
Systemische Beziehungstherapie ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Änderung des hündischen Verhaltens, da der Erzieher (Bezieher) zum Therapeuten des Hundes wird. Neurobiologische und verhaltensbiologische Grundlagen bei der Behandlung von Problemen innerhalb der Mensch-Hund Beziehung dienen bei diesem Seminar als Basis für eine wissenschaftlich fundierte Therapie. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf systemische Beziehungstherapie und Techniken in Theorie und Praxis der Trauma-Therapie, Anti-Aggressionstherapie und des Jagd-Kanalisierungs-Training. 

Neurobiologie des Hundes und interspezifische & intraspezifische Kommunikation des Hundes Teil 2

ReferentIn: Kerstin Raupach und Jan Nijboer
Gehirnregionen und deren Funktionen, in Bezug auf Verhalten und Lernen, werden in dem ersten Teil des Seminars beschrieben. Die moderne Neurobiologie macht deutlich, dass Hunde nicht nur instinktgesteuert handeln, sondern dass beim Verhalten auch Emotionen eine große Rolle spielen. Lernen beeinflusst maßgeblich das Denken. Suchtverhalten und Selbstbeherrschung sind wesentliche Themenbereiche in der Hundeerziehung. Die Wechselwirkung von Außeneinflüssen und Hormonen auf das Hundeverhalten ist zudem ein wichtiger Bestandteil dieses Seminars. Das Seminar baut auf dem Seminar "Inter- und intraspezifische Kommunikation des Hundes Teil 1" sowie auf das Seminar "Pädagogik beim Hund" auf und das Wissen wird durch praxisbezogene Beobachtung vertieft.


Praktikum II

Referent Torsten Grimm, Co-Referentinnen: Christiane Helmstedt und Astrid Köster
Während des Seminars können die Studierenden mit Hundehalterinnen und -haltern Anamnesegespräche und Einzelunterricht durchführen. Die Hundehalterinnen und -halter bringen unterschiedlichste Problemstellungen oder Fragen in Sachen Hundeerziehung mit. Die einzelnen Beratungen werden sowohl didaktisch und rhetorisch als auch fachinhaltlich begleitet und nachbesprochen.

Der Hund in unterschiedlichen Trainingsformen

Referent Jan Nijboer
Kreativität erhöht die Flexibilität. Sie sorgt dafür, dass HundeerziehungsberaterInnen in der Lage sind, die praktische Arbeit mit Mensch und Hund individuell auf die Persönlichkeit des Hundes abzustimmen. Die Qualitäten des Hundes zu nutzen, beugt vor, lediglich auf die Probleme von Mensch und Hund orientiert zu sein. Der Spaß aneinander sollte nicht aus dem Auge verloren werden. Wenn der Hund seine Talente unter Anleitung der Bezugsperson weiter entwickeln darf, stärkt dies die Beziehung zwischen Mensch und Hund und gibt positive Energie. Die Studierenden werden eine Palette von unterschiedlichen Artivitäten© (artgerechte Beschäftigung) in Subgruppen vorbereiten und untereinander in der Praxis mit den anwesenden Hunden soweit wie möglich durchführen.

5-tägige Praxiswoche

Referent Jan Nijboer
In dieser Praxiswoche werden die angehenden HundeerziehungsberaterInnen mit ihren eigenen Hunden durch den Leiter der Fachausbildung unterrichtet und gecoacht, während die anderen TeilnehmerInnen beobachten. Evaluierungen und Videoanalysen sollen zu einer besseren Selbstreflexion in Bezug auf Beziehung zu dem eigenen Hund des Hundeerziehungsberaters bzw. Beraterin führen. Selbstreflexion in der Arbeit mit anderen Menschen und deren Hunden ist eine Voraussetzung für professionelle pädagogische Beziehungsarbeit.   

TERMINE

 

DATUM

 

THEMA

 
 

 

25.11. – 27.11.2016

 

Entwicklungsphasen des Hundes
Referent Jan Nijboer

 

 

16.12. – 18.12.2016

 

Pädagogik beim Hund: Lernen und Erziehung
Referent Jan Nijboer

 

 

27.01. – 29.01.2016

 

Interspezifische & intraspezifische Kommunikation des Hundes Teil I, Referent Jan Nijboer

 

 

10.02. – 12.02.2017

 

Domestikation & Spezialisierung unterschiedlicher Hunderassen, Referent Torsten Grimm u. Dirk Roos & Einleitung der "Facharbeit / Projektarbeit (siehe Februar 2018)"

 

 

31.03. - 02.04.2017

 

Didaktik & Rhetorik
Referent Jan Nijboer

 

 

28.04. - 30.04.2017

 

Zur methodischen Diagnose von Verhaltensproblemen des Hundes, Referent Jan Nijboer

 

 

12.05. - 14.05.2017 

 

Beobachtung an einem Gehege-Wolfsrudel (Ethogramm) im Wolfspark in 66663 Merzig
Referentin Bettina Mutschler

 

 

09.06. - 11.06.2017

 

Soziologie des Canis familiaris (Soziogramm)
Referent Jan Nijboer

 

 

07.07. - 09.07.2017

 

Beobachtung und Evaluierung des Hundeschulalltags
Referent Torsten Grimm

 

 

11.08. - 13.08.2017

 

Praktikum I (Übungssituation der Seminarteilnehmenden untereinander), Referent Torsten Grimm,
Natural Dogmanship® Instruktor

 
 

15.09. - 17.09.2017 

 

Observation & Interpretation Hund-Mensch anhand von Videoanalyse
Referent Jan Nijboer        

 

 

13.10. - 15.10.2017

 

Gesprächsführung und KundInnen-Coaching
Referentin Bettina Mutschler

 

 

17.11. - 19.11.2017

 

Grundlagen der Anatomie und Physiologie des Hundes, Erste Hilfe, Referent Tierarzt Dr. Stefan Auer

 

 

15.12. - 17.12.2017

 

Zur methodischen Therapie von Verhaltens- und Beziehungsproblemen der Mensch-Hund-Beziehung
Referent Jan Nijboer

 

 

Januar 2018

 

Rechtskunde für HundeerziehungsberaterInnen & Fragen zur Hundehaltung, Referentin Annette Neuerburg und freier Versicherungsmakler Olivers Kirsch, Ethik in der Hundeerziehung: Referent Torsten Grimm

 

 

Februar 2018

 

Evaluierung der Facharbeiten / Projektarbeiten zu einem berufsspezifischen Thema aus dem Bereich Hundeerziehung der SeminarteilnehmerInnen
Referent Torsten Grimm, Natural Dogmanship® Instruktor 

 

 

März 2018

 

Neurobiolgie u. interspezifische & intraspezifische Kommunikation des Hundes, Teil II, ReferentIn Jan Nijboer u. Kerstin Raupach, Verhaltensbiologin

 

 

April 2018

 

Der Hund in unterschiedlichen Trainingsformen,
Referent Jan Nijboer

 

 

Mai 2018

 

Praktikum II (Übungssituation mit Kundinnen und Kunden), Referent Torsten Grimm, Natural Dogmanship® Instruktor

 

 

Juni 2018   

 

Praxiswoche (5 Tage)
Referent Jan Nijboer

 

 

Oktober 2018

 

HEB-Abschlussprüfung

 

DOZENTINNEN & DOZENTEN

Stefan mit Inka 2016  

Dr. med. vet. Stefan Auer

ist Tierarzt u. Hundeerziehungsberater und referiert zu den Themen
"Anatomie & Physiologie, Gesundheitsmanagement u. Erste Hilfe".
Nach seinem Studium in Gießen hat er an der universitären Veterinär-
klinik promoviert und als Assistent gearbeitet. Im Anschluss war er
in verschiedenen Tierarztpraxen tätig. Seit vielen Jahren arbeitet
Stefan Auer als Tierschutzbeauftragter in der klinischen Entwicklung
von Tierarzneimitteln. In seiner Freizeit führt er seine Deutsch-Draht-
haar-Hündin „Inka“ u. die beiden Frettchen Nanni & Sparky zur Jagd
im eigenen Revier.

 torsten grimm  

Torsten Grimm

ist Hundeerziehungsberater und Natural Dogmanship® Instruktor seit
2007. Seit 2008 leitet er die Hundeschule in der Natural Dogmanship®
Zentrale und ist seitdem auch  Referent innerhalb unserer Studien-
reihe. Er referiert zu folgenden Themen: "Praktikum I und II", "
Evaluierung der Facharbeiten", "Spezialiserung der Hunderassen"
und "Beobachtung eines Hundeschulalltags". 

Internet: www.mensch-hund-aktiv.de

 Christiane Helmstedt ueberarbeitet  

Christiane Helmstedt

ist Hundeerziehungsberaterin und seit 2005 Natural Dogmanship®
Instruktorin. Sie betreibt in 50189 Elsdorf, Nordrhein-Westfalen,
die Hundeerziehungsberatungsstelle "Was will mein Hund?".
Innerhalb unserer Studienreihe ist sie seit 2007 als Co-Referentin
bei den Seminaren "Praktikum I" und "Praktikum II" tätig. 

Internet: www.was-will-mein-hund.de

 Mutschler Bettina  

Bettina Mutschler

ist Hundeerziehungsberaterin und Natural Dogmanship®
Instruktorin. Zudem ist sie Coach, Beraterin, Fachkraft für tier-
gestützte Therapie und Buchautorin. Innerhalb unserer Studienreihe
referiert sie zu den Themen "Gesprächsführung, KundInnen-Coaching"
und "Beobachtung an Gehege-Wölfen".

Internet: www.bindungsgeleitete-hundeerziehung.de

 oliver kirsch  

Oliver Kirsch

ist freier Versicherungsmakler und Geschäftsführer der Puntobiz
GmbH und somit von "tierversicherung.biz" in 50354 Hürth,
Nordrhein-Westfalen. Tierversicherung.biz ist eine der ersten
Internetadressen, die sich ausschließlich mit der Absicherung
von Tieren beschäftigt. Innerhalb unserer Studienreihe referiert
Oliver Kirsch zum Thema "Versicherungsrecht für Hunde-
halterInnen und HundeerziehungsberaterInnen".

Internet: www.tierversicherung.biz

 astrid koester  

Astrid Köster

ist Hundeerziehungsberaterin und seit 2005 Natural Dogmanship®
Instruktorin. Astrid Köster betreibt eine eigene Hundeschule in
51643 Gummersbach, Nordrhein-Westfalen, und ist innerhalb
unserer Studienreihe seit 2006 als Co-Referentin bei den
Seminaren "Praktikum I" und "Praktikum II" tätig.

 
 Foto Neuerburg Annette 2014 Webseite  

Annette Neuerburg

Als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet und Wohnungseigen-
tumsrecht in Chemnitz berät und betreut sie ihre Mandanten im
Wesentlichen im Bereich des Immobilienrechts. Als Halterin von
zwei Labradoodlen liegt naturgemäß ein weiterer Interessen-
schwerpunkt im Bereich des Rechts rund um das Tier. Den
Gedanken von Natural Dogmanship seit 2009 verbunden,
hat sie das Thema „Rechtskunde für Hundeerziehungsberater-
Innnen & Fragen zur Hundehaltung“ als Referentin übernommen.

Internet: www.neuerburg-peters.de

 jan nijboer  

Jan Nijboer

ist der Entwickler von Natural Dogmanship®, Buchautor und
Supervisor der Studienreihe Hundeerziehungsberatung.
Er referiert innerhalb der Studienreihe die meisten Seminare.
Seine thematischen Schwerpunkte sind Kommunikation,
Soziologie, Didaktik, Problemdiagnose und methodische
Therapie bei Verhaltensproblemen etc.

Internet: www.natural-dogmanship.de

 Kerstin Raupach Foto Webseite  

Dipl. Biologin Kerstin Raupach

ist Biologin mit dem Schwerpunkt auf Neurobiologie. Sie ist als
Medienreferentin in der kindlichen Frühförderung selbständig
tätig. Zudem ist sie Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin
und betreibt im Raum Aachen ihre Hundeschule "Spur-Werk".
Seit 2014 referiert sie innerhalb der Studienreihe zu dem
Thema "Neurobiologie des Hundes".

Internet: www.spur-werk.de

 Dirk  Roos ueberarbeitet  

Dirk Roos

ist Verhaltensbiologe und wissenschaftlicher Leiter der Eberhard
Trumler Station in Birken-Honigsessen in Rheinland Pfalz.
Innerhalb unseres Studiums referiert er seit 2005 zu den
Themen „Domestikation " und "Beobachtung von einem
Gehege-Hunderudel" auf der Eberhard Trumler Station.

Internet: www.gfh-wolfswinkel.de

   

 











 

GEBÜHREN

Es bestehen 3 unterschiedliche Zahlungs- bzw. Buchungsmöglichkeiten:

- gilt für die Studienreihe in der ND-Zentrale in 57614 Niederwambach -

1)

Sie melden sich zur gesamten Seminarreihe zum Preis von 4.987,50 € (Rabatt von 5 % auf 5.250,00 €) an und können eine Ratenzahlungs­vereinbarung in Anspruch nehmen. Anzahlung in Höhe von 487,50 € fällig bis zum 15.09.2016, sowie 18 Monatsraten zu je
 250,00 € ab November 2016 jeweils zum 01. des Monats. Für das Zustandekommen der Raten­zah­lungs­vereinbarung ist der Natural Dogmanship® Zentrale ein Abbuchungsauftrag (Lastschriftverfahren) zu erteilen.
 
2)
Sie melden sich zur gesamten Seminarreihe an und zahlen die komplette Seminarreihe im Voraus zu einer rabattierten Seminargebühr von 4.725,00 € (Rabatt von 10% auf 5.250,00 €).
 
3)
Sie melden sich zu einzelnen Seminaren an und zahlen pro Seminar 250,00 € bzw. 500 € für die Praxis-Intensivwoche.