Klarheit und faire Grenzen in der Hundeerziehung: Korrekturen, Tabus und räumliche Begrenzung | Fortbildung für Hundetrainer/ HEBs | 4458 Eptingen | Schweiz
27. November – 17:00 - 29. November – 16:00

Klarheit und faire Grenzen in der Hundeerziehung
Korrekturen, Tabus und räumliche Begrenzung
Fortbildung für Hundetrainer, Hundeerziehungsberater und alle Hundeberufler*innen sowie interessierte Hundefreund*innen
Grenzen setzen – Warum, Wie, Wann?
„So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“ Zitat von Jan Nijboer
Zwischen biologischer Notwendigkeit und ethischer Verantwortung
„Ein Hund braucht Grenzen.“ – Dieser Satz fällt oft, doch was bedeutet er in der modernen Hundeerziehungsberatung wirklich?
Als Hundeerziehungsberatende stehst du täglich vor der Herausforderung, Kunden zu erklären, wie sie ihrem Hund Orientierung bieten,
ohne in veraltete Gehorsamkeitstraining zu verfallen oder eine sichere Bindung zu gefährden.
In dieser Fortbildung geht es um die psychologische und physische Wirkung von Begrenzung.
Wir analysieren,
wann eine Korrektur ein notwendiges Feedback ist und
wann sie lediglich Frust auf beiden Seiten erzeugt.
Wir hinterfragen gängige Annahmen und geben dir Input an die Hand, um Grenzen so zu setzen, dass sie Sicherheit geben und Beziehung ermöglichen – statt einzuengen.
Kerninhalte der Fortbildung:
- Die Korrektur unter der Lupe: Wann ist sie ein sinnvolles Informationstool und wo liegt die Grenze zur psychischen Überforderung? Wir besprechen das Timing, die Intensität und deswegen auch die individuellen Hundepersönlichkeiten.
- Hausregeln & Räumliche Begrenzung: Privilegien des Menschen, warum sie wichtig sind. Wie Begrenzung im häuslichen Umfeld zur Entspannung und Orientierung beiträgt, anstatt Stress zu schüren.
- Die Leine als Kommunikationsmittel: Mehr als nur eine Sicherung. Taktile Kommunikation über die Leine. Die Leine als „Notbremse“, z.B. in Hundekontakten Abbau der Leine: Bezugsperson werden durch Management von Außenreizen.
- Das „Tabu“ definieren: Was wird tabuisiert? Eigene Gefahr, Gefahr für Andere oder Gefahr für die eigene soziale Gruppe, Ressourcenverwaltung. Wie wird es, für den Hund kontextuell nachvollziehbar, nachhaltig aufgebaut, ohne Angst zu schüren?
- Analyse & Coaching: Was braucht der Hund? Was braucht der Mensch? Wie vermittelst du deinen Kunden den Spagat zwischen Durchsetzungsvermögen und Empathie?
Welche Schritte sind erforderlich, sodass Kunden auch auf Distanz Einfluss nehmen können, auf ihre Hunde?
Dein Benefit:
Du lernst, Grenzen nicht als nur Einschränkung, sondern als Beziehungsbestandteil zu vermitteln.
Nach diesem Seminar kannst du Kunden präzise vermitteln, wie Begrenzung, Grenzen setzen und klare Regelstrukturen das Zusammenleben
sowohl für den Hund als auch dem Menschen zugutekommt.
Zitat Jan Nijboer:
„Wer Liebe gibt und Grenzen setzt, bekommt einen Hund, der einen wertschätzt.“
REFERENT
ist Begründer von Natural Dogmanship®, Fachbuchautor, Coach & Supervisor, Dozent in verschiedenen Ausbildungen im Hundebereich, Autor für verschiedene Hundefachmagazine, Inhaber der “Natural Dogmanship® Zentrale” und Leiter des “Instituts für Hundeerziehungsberatung”, in der die Fachausbildung zum / zur Hundeerziehungsberater*in angeboten wird.
WANN
27. – 29. November 2026
Freitag, 17.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 16.00 Uhr
jeweils 1 Stunde Mittagspause
Ausbildungszentrum Triple-S GmbH
Berghaus Oberbölchen
4458 Eptingen | Schweiz
INFO & ANMELDUNG
Ausbildungszentrum Triple-S
Mail: info@ausbildungszentrum-triple-s.ch
https://ausbildungszentrum-triple-s.ch
Das Seminar eignet sich als Fortbildung für:
- Hundeberufler*innen
- Hundetrainer*innen
- Hundeerziehungsberater*innen
- Natural Dogmanship® Instruktor*innen


